In Gams aufgewachsen, lebt sie zurzeit in Mailand, wo sie am Politecnico di Milano das Masterstudium in Kunstmanagement absolviert. Im Oktober vergangenen Jahres wurde sie in der Akademie Teatro Coccia in Novara aufgenommen.
Immerhin schloss sie 2020 an der Hochschule der Künste Bern ihr Studium mit der Höchstnote bzw. mit der Auszeichnung summa cum laude ab, der höchsten Auszeichnung einer Dissertation.
Nach der Laudatio von Werner Schöb kamen die Patronatsmitglieder in den Genuss, das Können der neu erkorenen Preisträgerin Judith Dürr zu erleben. Musikalisch begleitet wurde die junge Frau von der Pianistin Lisa Maria Schachtschneider, Oberriet, die im September 2021 im Rahmen der Konzertreihe KiSSS in der evangelisch-reformierten Kirche Sennwald ein gut besuchtes Klavierrecital gab.
Auf dem Programm standen die Stücke «Wiener Blut» von Johann Strauss, «Wien, nur du allein», von Rudolf Sieczyński, «Wenn in Florenz die Rosen blühn», von Herbert Ernst Groh, und zum Schluss sang Judith Dürr «ihr Stück» aus der Operette «Giuditta» von Franz Lehár.
Der Dank für den interessanten Auftritt mit verdientem, lang anhaltendem Applaus war den beiden Künstlerinnen gewiss.
Die Gemeinde Gams zeigt grosses Interesse
Der Patronatspräsident Werner Schöb freute sich, Judith Dürr, Sopranistin, in Begleitung ihrer Mutter Ursula in der «Alten Mühle Gams» zu begrüssen. In seiner Laudatio erinnerte er das Publikum an die vielen Auftritte, an denen Judith Dürr in den vergangenen Jahren erfolgreich war. «Es ist kein Geheimnis, dass die ganze Familie Dürr musikalisch begabt ist und bekannt als ‹Engelwirt›-Nachkommen. Und so werden wir den weiteren beruflichen Weg von Judith Dürr mit Interesse verfolgen.»
Sopranistin mit grandioser Stimme: Judith Dürr bei ihrem Auftritt in Gams.
Bild: Heidy Beyeler