Kürzlich hat die Region Sarganserland-Werdenberg die Grundlagen für die Einführung eines sogenannten Neophytensackes geschaffen, und einige Gemeinden im Entsorgungsverbund Süd (EVS) haben diesen auch schon eingeführt, zum Beispiel Wartau. Nun ist auch die Stadt Buchs, die nicht Mitglied im EVS ist, soweit.
Invasive Neophyten sind eine Bedrohung für einheimische Arten, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung weiter. Frühzeitiges Handeln zahle sich aus. Von invasiven Neophyten stammendes Pflanzenmaterial darf nicht mit der Grünabfuhr entsorgt werden, da die Gefahr einer weiteren Verbreitung zu gross ist.
Zur korrekten Erkennung und fachgerechten Entfernung invasiver Neophyten verweist die Stadt auf die umfangreiche Praxishilfe des kantonalen Amtes für Natur, Jagd und Fischerei, welche unter www.tinyurl.com/neoph erhältlich ist.
Sack kann im Rathaus Buchs gratis bezogen werden
Ab sofort kann der Neophytensack im Frontoffice im Rathaus gratis bezogen werden. In den Sack dürfen nur vermehrungsfähige Teile invasiver Neophyten gegeben werden. Anschliessend kann der Neophytensack der ordentlichen Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Mit dem nun auch in Buchs erhältlichen Neophytensack kann sich jeder und jede für eine intakte Umwelt einsetzen.
In diesem Sack kann man Neophyten entsorgen.
Bild: PD