Diakonieverein will Baustein für die Gesellschaft sein | W&O

Buchs 03.04.2025

Diakonieverein will Baustein für die Gesellschaft sein

Der Diakonieverein Werdenberg hat kürzlich seine 31. Hauptversammlung erfolgreich abgehalten. Es gab viele personelle Veränderungen.

Von PD
aktualisiert am 03.04.2025
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Peter Graf  begrüsste die Anwesenden und betonte, dass die Situation des Vereins stabiler sei als bei der Eröffnung des Papierhofs vor eineinhalb Jahren. Nach dem gemeinsamen Singen von christlichen Lobliedern wurden das Protokoll der letzten Versammlung sowie der Jahresbericht einstimmig genehmigt. Besondere Aufmerksamkeit galt den offenen Stellen in der Wabe und der Trauerbegleitung, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Die Versammlung dankte Waltraud Eggenberger für ihren Einsatz, mit dem sie die vorübergehenden Personalengpässe überbrücken wird.

Ein Höhepunkt des Morgens war der Finanzbericht von Kassier Robert Tanner. Mit einer Prise Humor präsentierte er die wirtschaftliche Lage des Vereins. Insbesondere im Bistro- und Wohnbereich bestehe Erklärungsbedarf, da sich die ­beiden Arbeitsbereiche anders entwickelt haben als erwartet. Hohe Energie- und Heizkosten sowie mutwillige Sachschäden belasteten das Budget zusätzlich. Umso erfreulicher war die Nachricht, dass die Kantonal­kirche den Verein bei den Löhnen der diakonischen Mitarbeitenden unterstützt.

Im Vorstand gab es einige per­sonelle Veränderungen. Flurina Wachter und Christoph Buschor traten zurück und wurden verabschiedet. Einstimmig wählte die Versammlung Simon Schneider als neuen Präsidenten sowie Bernd Robbert als neues Vorstandsmitglied. Beide betonten ihr Engagement für die Weiterführung und Stärkung der sozialen Arbeit des Vereins.

Neue Teammitglieder stellen sich vor

Ruedi Saluz, seit November Leiter Papierhof  Betriebe, stellte sich mit einer persönlichen Anekdote vor. Andrea Pfurtscheller, neue Mitarbeiterin in der Küche, und Rolf  Schuiver, der im Herbst Waltraud Eggenberger ablösen wird, wurden ebenfalls kurz vorgestellt. Gleichzeitig verabschiedete sich Stefan Beller, bisheriger Verantwortlicher der Lebensmittelabgabe.

Das Ziel aller bleibe die Schaffung einer sorgenden Gemeinschaft. Motiviert blickt der Diakonieverein Werdenberg in die Zukunft, um weiterhin soziale Nähe und Unterstützung für Menschen in Not zu gewährleisten. Den Abschluss der Hauptversammlung bildete eine musikalische Darbietung von Peter Graf und Robert Tanner.