Bei schönstem Winterwetter und dem Wildhauser Schafberg im Hintergrund eröffneten die GM Gitzifääger aus Sennwald Punkt vier Uhr am Samstagnachmittag mit Pauken und Trompeten die «Lutere Night» in Wildhaus.
Ab derselben Zeit konnten sich Kinder Sujets auf die Haut spritzen lassen. Auch die Helfer bekamen ein Uhrrädli auf die Backe gemalt. Die Uhr passt zu den Gwändli «Guggerzyt» der Lutere Gugger.
Am 17. Februar 2017 kam die Fasnacht wieder ins Obertoggenburg. Das Ziel der Lutere Gugger ist es, den Fasnachtsbrauch im Obertoggenburg zu fördern und die Kameradschaft zu pflegen.
Nebst der Fasnacht zeigen die Lutere Gugger ihr Können auch mit Auftritten an verschiedenen Anlässen während des Jahres.
Zehn Guggenmusiken aus dem Toggenburg, dem Werdenberg und dem Thurgau spielten auf und unterhielten das Publikum am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein.
Mit Musikstücken aus den Charts, Ballermann-Songs und weiteren bekannten Musikstücken. Die Gugger sorgten für Stimmung. Gäste und einheimische Besucher stimmten in die Songs ein und tanzten zu den heissen Rhythmen mit.
Für den Abschluss des Konzerts aller Guggenmusiken heizten die Lutere Gugger das Publikum vor dem grossen Monsterkonzert nochmals so richtig ein. Mit dem Guggenmarsch marschierten die rund 250 Gugger zusammen ein und begeisterten das Publikum an der «Lutere Night» zum letzten Mal.
Obwohl, ein bestimmtes Musikstück darf an einem Gugger-Treffen nicht fehlen, der «Ewig». Dieses kann endlos gespielt werden.

Geschminkte Kunstwerke: Zwei Gugger der Gämselibögg Gams.
Bild: Christiana Sutter

Die Gitzifääger Sennwald eröffneten das Konzert.
Bild: Christiana Sutter
Lutere Gugger schöpften aus dem Vollen
Zum dritten Mal fand die «Lutere Night» im Freien beim ehemaligen Viehschauplatz statt. Die letzten zwei Jahre wurde der Anlass wegen der Pandemie im kleinen Rahmen ausgetragen, dieses Jahr schöpften die Lutere Gugger aus dem Vollen. An einem Verpflegungstruck, in einer Bar und in einer Kafistube konnten sich die Gugger sowie die kleinen und grossen Besucher verpflegen.
Alle Hände voll zu tun: Zahlreiche Kinder wollten sich schminken lassen.
Bild: Christiana Sutter

Die Voll Gas Chlöpfer aus Wiezikon.
Bild: Christiana Sutter