In seinem 32. Einsatz im Europacup erreichte Marco Fischbacher aus Unterwasser erstmals einen Podestplatz.
Im zweiten Riesenslalom von Folgaria (Italien) steigerte sich der Obertoggenburger von Rang zwölf am Vortag auf den dritten Platz. Für Fischbacher ist klar:
Auf Platz vier folgt bereits der nächste Italiener. Luca de Aliprandini büsste auf den Obertoggenburger die Winzigkeit von 0,01 Sekunden ein.
«Es war ein sehr enges Rennen. Für einmal war das Hundertstel-Glück auf meiner Seite», kommentiert Fischbacher.
Im zweiten Lauf habe er voll riskiert und deshalb war dieser auch nicht fehlerfrei. Doch mit der Leistung zeigte er sich zufrieden und stellt klar, dass sich Platz drei wie ein Sieg anfühlt.
Wie eng es das Rennen war, zeigt auch die Rangierung des zweiten Obertoggenburgers, Josua Mettler. Mit 0,80 Sekunden Rückstand auf den Sieger fuhr er auf Platz 19.
Das ist der grösste Erfolg meiner Karriere.Vom Vortag, als er den ersten Lauf etwas verbremst hat, wusste der 26-Jährige dass am Dienstag noch mehr dring liegen würde. «Ich wollte einen Top-Ten-Platz. Mit dem Podium wurden meine Erwartungen übertroffen», äussert sich Fischbacher glücklich.
Für einmal im Hundertstel-Glück
Die Entscheidung um den Sieg und um die Podestplätze fiel hauchdünn aus. Denn der Norweger Fredrik Möller setzte sich 0,06 Sekunden vor Hannes Zingerle (Italien) und 0,09 Sekunden vor Marco Fischbacher durch.
Fokussiert zum Erfolg: Marco Fischbacher.
Bild: PD

Josua Mettler verlor auf den Sieger nur 0,80 Sekunden - dies reichte in diesem engen Rennen nur zu Platz 19.
Bild: Sven Thomann/freshfocus