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Das Thema Waffen war vor allem für Männer und Jugendliche spannend.
Vor dem Schloss hämmerte der Schmied gerade an der Esse eiserne Spitzen für Armbrüste, während der Gehilfe mit einem Blasbalg die Flamme ständig am Lodern hielt. In der Nähe versuchten Kinder gerade das Schiessen mit Pfeil und Bogen.
Zwischen dem Eingang und dem Schlosshof waren Handwerker an der Arbeit. Mit seinen Händen schaffte der Töpfer verschiedene Gefässe aus Ton, nebenan sass der Korber, der gerade anfing, mit Weidenruten einen neuen Korb zu flechten.
Die Marktstände auf dem Schlosshof boten allerlei Köstlichkeiten, eine kulinarische Zeitreise; an einem Stand wurden rund 20 Musikinstrumente aus alten Zeiten präsentiert; interessante Sachen aus dem Mittelalter gab es zu entdecken.
Beste Unterhaltung gab es bis zum späten Nachmittag. Viele mittelalterliche Präsentationen wurden geboten: Waffen, Kleider, Hofkonzert, Burgführung, Ritterrüstung etc.
Zu guter Letzt trat der Falkner im «Verliess» des Schlosses mit einem seiner Vögel auf und erzählte, wozu die reichen Leute im Mittelalter die Falken benutzten: Für die Jagd. Damals wurden die Falken zur Hasenjagd eingesetzt. Der Falkner berichtete über interessante Dinge rund um die Falkenvögel, was die Zuhörerschaft faszinierte.
Das mittelalterliche Treiben sowie Musik und Unterhaltung im und um das Schloss Werdenberg war für viele Besucher etwas Besonderes.
Komplettes Kostüm wiegt 40 Kilogramm
Ein Höhepunkt war der Auftritt vom Grafen mit Gräfin, die das Volk beziehungsweise das Gesinde besuchten. Der Graf trat in voller Montur auf die Bühne: Mit Helm, Schild, Kettenrüstung mit einem Gewicht von etwa 40 Kilogramm, dazu gehörte auch ein Schwert. Das gefiel vor allem den jüngeren Gästen.
Der Graf verspricht seinen Unteranen Zuversicht weil die Fehde mit den Montfortanen beendet ist.
Bild: Heidy Beyeler

Der Mann mit dem Falken hat viel zu erzählen.
Bild: Heidy Beyeler