Dabei gehe es auch darum, bei Ernsteinsätzen Leben retten zu können und die dafür notwendigen Massnahmen zu kennen, schreibt die Stadtpolizei Chur in einer Medienmitteilung. Weiter wurde grosser Wert auf die effiziente Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen gelegt. Alle Beteiligten setzten ihre Mittel und Ressourcen auftragsgemäss, lagegerecht und fachkundig ein, was zur erfolgreichen Bewältigung des simulierten Unfalls führte.
Ein zentraler Fokus lag auf der Förderung der Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte an der Unfallörtlichkeit. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen ermöglichte es, Schwierigkeiten in der Schadensplatzorganisation frühzeitig zu identifizieren. Diese Erkenntnisse werden nun genutzt, um Abläufe bei realen Einsätzen weiter zu optimieren.
Bei gemeinsamen Lagerapporten wurde ein Informationsgleichstand unter den Organisationen hergestellt und die Möglichkeiten der Lageentwicklung wurden beurteilt. Eine zentrale Herausforderung stellte das Betreiben einer Verkehrsumleitung während Stosszeiten dar. Dabei konnten Schwierigkeiten erkannt und entsprechende Verbesserungen für zukünftige Einsätze gewonnen werden.
Durch die Grossübung war die Umfahrung Süd von ca. 15.30 bis 19.30 Uhr lediglich einseitig befahrbar. Durch die Umleitung kam es zwischen 17 und 18.30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.