Bei Hochwasser wird der Alpenrhein rund um die Uhr beobachtet. Wichtiges Instrument dabei sind die Dammkontrollen. Die Internationale Wasserwehr am Alpenrhein (IWWA) führt regelmässig Schulungen für die Einsatzkräfte durch. Dabei wird nicht nur die Beurteilung der Lage, die Kommunikation, die geotechnische Beurteilung oder der Bau am Damm geübt. Auch die Dammkontrolle ist ein wichtiger Bestandteil eines Hochwassereinsatzes. Kürzlich wurden darum die Regionalen Zivilschutzorganisationen Rheintal, Werdenberg und Sarganserland für die Dammkontrollen auf der Schweizer Rheinseite ausgebildet.
Zivilschutz übernimmt diese Aufgabe von den Feuerwehren
Mit der Anpassung der Wasserwehrverordnung per 1. Januar 2022 im Kanton St. Gallen übernehmen in der Schweiz die Regionalen Zivilschutzorganisationen im Rheintal, Werdenberg und Sarganserland diese Aufgabe von den Feuerwehren. Die Ausbildung in Theorie und Praxis ist vielfältig. Der Zivilschutz muss nicht nur den räumlichen und zeitlichen Ablauf eines Rheinhochwassers verstehen, sondern auch wissen, wie man Schwachstellen am Damm erkennt. Geotechnik ist daher ein wichtiger Teil des Ausbildungsblockes. Neben dem eigentlichen Ablauf der Dammkontrolle sind auch die Sicherheit am Wasser, das Einsatzmaterial und das Funken Teil der Schulung.