Fahnen, die hoch über der Bahnhofstrasse im Wind wehen, sind in der Stadt nichts Neues. Dass die Montage auf den 15 Drahtseilen auf den Schweizerischen Nationalfeiertag 1. August vorgenommen wird dagegen schon.
Erstmals schmückt sich die Stadt Buchs auf seiner Lebensader für den Feiertag heraus.
«Grundsätzlich dürfen wir zu unserem Land, zu unserer Verfassung und zu unseren Kantonen stehen», begründet Rolf Pfeiffer, Präsident Wirtschaft Buchs, weshalb am Montagmorgen je zweimal die Buchser und die Schweizer Fahne sowie je einmal alle Kantonsfahnen aufgehängt wurden.
Für den Initianten der 1.-August-Beflaggung steht fest: «So viel Patriotismus darf schon sein.»
Die Kosten übernimmt für dieses Jahr Wirtschaft Buchs, welche die Arbeiten des Werkhofs bezahlt. Danach gehen die Fahnen ins Eigentum der Stadt Buchs über. Mit dem Ziel, dass die 1.-August-Beflaggung zur Tradition wird.
Abgehängt werden die Fahnen am 5. August. Im selben Arbeitsschritt wird die Beflaggung des Buchserfests und der Werdenberger Schlossfestspiele vorgenommen.

Rolf Pfeiffer übergibt die nächste Fahne zum Aufhängen.
Bild: Robert Kucera

Die Buchser Fahne, mit der Schweizer Fahne auf der Rückseite, hatte die Ehre als Erstes am Montagmorgen aufgehängt zu werden.
Bild: Robert Kucera
Die nächste Beflaggung folgt sogleich
Die Idee entstand, als Pfeiffer in einer Gaststätte ein Gespräch vom Nebentisch zu diesem Thema aufschnappte. Rasch ging er die technischen Details an, wie es am besten umgesetzt werden kann und natürlich war noch die Einwilligung der Stadt einzuholen. Diese schritt, wie Pfeiffer beschreibt, «kooperativ und unkompliziert» voran.
Arbeit in luftiger Höhe am Montagmorgen.
Bild: Robert Kucera