Ein 68-jähriger Mann öffnete kurz vor 6.30 Uhr bei einem Schweinestall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Güllekasten laufen. Dieser überlief jedoch und die Gülle versickerte im Meteorschacht, heisst es in einer Mitteilung der Polizei. Von dort aus lief sie direkt in den Mühlrütibach und verursachte dort ein Fischsterben.
Die Gewässerverschmutzung konnte unter Kontrolle gebracht werden. Wie hoch der Schaden an Flora und Fauna ist, wird untersucht. Es muss aber derzeit von etwa tausend verendeten Fischen ausgegangen werden. Der 68-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Schaden an Flora und Fauna wird untersucht
Nebst der Kantonspolizei St.Gallen rückte sofort auch die örtliche Feuerwehr mit 32 Angehörigen aus und erstellte mehrere Wassersperren. Ebenfalls ausgerückt ist eine Vertreterin des Amtes für Umwelt, der kantonale Fischereiaufseher, Mitarbeitende des Strassenkreisinspektorats sowie eine Kanalreinigungsfirma.
Der 68-Jährige wird zur Anzeige gebracht.
Bild: Kapo SG