Immer am dritten Samstag im Oktober kann in Wildhaus in der Mehrzweckhalle Chuchitobel dem Schweizer Nationalspiel gefrönt werden. Auf diesen Moment freut sich der Damenturnverein Wildhaus als Organisator jeweils ganz besonders.
Für Präsidentin Martina Looser war dies zugleich die Premiere. Sie übernahm dieses Frühjahr von Sonja Vetsch das Präsidentenamt und freute sich mit ihrer Crew von Helfenden auf die grosse Teilnehmerzahl.
Gleich je zwei Jasser hatten die gleiche Punktzahl, welche dann zugunsten der höchsten Passe für die Rangierung den Ausschlag gab. Der Letztplatzierte hatte mit einem Total von 2606 Punkten 1007 weniger als der Sieger. Die bestklassierte Frau, Cornelia Ott aus Wildhaus, musste mit Rang acht sieben Männern den Vortritt lassen.
Niemand geht mit leeren Händen heim
Einen hohen Stellenwert haben Spass und Geselligkeit. Und auch der Letztplatzierte muss nicht mit leeren Händen den Heimweg antreten. Der DTV Wildhaus darf jeweils auf viele Gönner und Sponsoren für tolle Preise zählen. Die Wartezeit bis zur mit Spannung erwarteten Rangverkündigung wurde kulinarisch mit Schüblig und Kartoffelsalat überbrückt.Sieger mit nur einem Punkt mehr als der Zweitplatzierte
Spielglück, gepaart mit Können, war beim Sieger Sepp Hofstetter aus Wildhaus die erfolgreiche Komponente. Mit den Passen 874, 887, 840 und 1012 jasste er sich zum hohen Total von 3613 Punkten für die 4-mal zehn Jassrunden. Er durfte auch den Wanderpreis entgegennehmen. Nur einen Punkt weniger totalisierte Ueli Wickli aus Ennetbühl mit 3612. Gerade mal 40 Punkte trennen den siebtplatzierten Guido Benz (Unterwasser) mit 3380 vom 17. Rang von Martha Riederer (Gams) mit 3340 Punkten – so eng beieinander waren die Rangierten.
Konzentriert ging es an den Jasstischen zur Sache.