Im Jahr 1947 gründete der damals 28-jährige Johann Ulrich «Hansueli» Zogg zusammen mit seiner Ehefrau Frieda am Grabserberg eine Mosterei. Sie legten damit den Grundstein für das bis heute bestehende Unternehmen.
Zwei Jahre später erweiterten sie die Mosterei um eine Brennerei.
1963 wurde in eine Brückenwaage, ein Obstsilo sowie eine Obstwaschanlage investiert. 1981 ersetzte eine neue Doppelpackpresse die bisherige Mostpresse.
1996 hatte die Doppelpackpresse nach 25 Jahren ausgedient und Zoggs installierten eine neue, automatische Most-Bandpresse, die bis heute im Einsatz steht.
Im Jahr darauf folgte eine neue Anlage für die Pasteurisation des Süssmosts. Diese hat in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen, ermöglicht sie doch die ganzjährige Konsumation von Süssmost.
Rund 150'000 Liter Most hat das Familienunternehmen am Grabserberg in diesem Jahr gepresst, etwa die Hälfte davon auch pasteurisiert.
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Johann Ulrich Zogg gründete das Unternehmen vor 75 Jahren.
Investitionen in die Zukunft
Sieben Jahre später übergab Johann Ulrich Zogg das Unternehmen an die Söhne Hans und Peter. Auch sie investierten laufend in die Zukunft. So vergrösserten sie kurz nach der Übernahme die Produktions- und Lagerräume und erneuerten 1993/1994 die Brennerei mit Wärmerückgewinnung für das Wohnhaus.
Die Brüder Peter und Hans (im Bild) Zogg halfen schon als Jugendliche im Familienbetrieb mit, wie dieses Bild aus den 70er-Jahren zeigt.
Hauptstandbein verlagerte sich hin zur Brennerei
Während früher die Mosterei das Hauptstandbein des Betriebs war, ist heute das Schnapsbrennen im Lohn sowie für den eigenen Laden von grösserer Bedeutung. Ein neuer Brennhafen wurde 2003 in Betrieb genommen.
Früher wurde Most noch in grossen Glasflaschen pasteurisiert.
Nachfrage nach Chörbliwasser ist gewachsen
Neben der Herstellung von rund 25 Edelbränden aus verschiedenen Obstsorten gehört auch das Chörbliwasser bereits seit Jahrzehnten zum Sortiment. Die Nachfrage nach dem altbewährten Hausmittel, das aus Kerbelkraut gebrannt und im Werdenberg nur von wenigen Brennereien hergestellt wird, ist in den vergangenen Jahren stets gewachsen.
Frieda Zogg beim Hacken von Kerbelkraut für Chörbliwasser.